Kategorie-Archiv: Kultur

Pott’s Brauerei

Am letzten Mittwoch  ging es mit meinen Kollegen nach der Arbeit  zur Pott’s Brauerei nach Oelde.  Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn und Bus) hat gut geklappt. Die Brauerei besteht seid 1769 und ist noch heute eine traditionelle  Familienbrauerei.

Pott's Beauerei

Bei der Besichtigung wird man über den Reifeprozess, Filtration und die Abfüllung informiert. Es handelt sich um eine “Gläserne Brauerei”, d. h. man kann den Brauern bei der Arbeit zuschauen.  Den Abfüllprozess kann man über eine Tribüne beobachten.   

Abfüllanlage

Anschließend ging es in den Gastronomie – Bereich von der Brauerei. Meine Kollegen konnten die verschiedenen Biersorten durchprobieren und ich die nicht alkoholischen Getränke. Die Erfrischungsgetränke laufen unter der Bezeichnung Gesaris. Meine Auswahl viel auf diese Sorten:

  • Gesaris Apfelschorle
  • Gesaris Zitrone
  • Gesaris Orange
  • Gesaris Mineralwasser

Daneben gab es auch was leckeres zu essen. Ich war eigentlich schon nach der Vorspeise satt. Um 20:45 Uhr ging es mit dem Zug zurück nach Münster. Das war mal wieder ein abwechslungsreicher und gelungener Abend.

Santa Maria de Montserrat

Heute habe ich das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat besucht. Es liegt 40 km nordwestlich Barcelona auf 740m Höhe. Neben der religösen Bedeutung von dem Kloster, wird das Gebirge auch als Naherholungsgebiet von zahlreichen Besuchern benutzt. Es gibt einige Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Ich schaffe es immer den Schwierigkeitsgrad noch zu steigern, weil ich oft den direkten Weg gehen möchte. Es heißt dann immer: “Ich soll mich lieber mit Vermutungen zurückhalten, ansonsten passiert noch ein Unglück. Könnte auch mal passieren, das ich sonst mal runtergestoßen werde, wenn ich immer so blöde Einfälle habe.” Ich hoffe, das war nur Spaß.

Schlacht bei Minden

Heute ist der 250. Jahrestag der Schlacht bei Minden. Hier siegten die britischen, preußischen und hannoverschen Soldaten gegen ein französisch-sächsisches Herr. Der Kampf ist auch als die “Rosenschlacht” bekannt, denn die Sieger schmückten sich nach dem Erfolg mit wild wachsenden Rosen.

Ich war heute Morgen beim Festakt “250 Jahre Schlacht bei Minden” auf dem Simeonsplatz. Der Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers von Nordrhein-Westfalen war auch vor Ort und hat eine Rede gehalten. Überraschend war, das der stellvertretende französische Botschafter in Deutschland dort gewesen ist.

Schlacht um Minden

In der Innenstand wird dieses Wochenende ein großes Freundschaftsfest mit dem Motto “Forever friends in Europe” gefeiert. Es gibt dort:

  • Gourmet – Meile
  • historische Inszenierungen
  • internationales Straßentheater
  • Konzerte

Steinhude

Heute Nachmittag war ich in Steinhude (Steinhuder Meer). Bei dem tollen Wetter war an der Uferpromende richtig was los.

Übrigens nennt man die Ausflugsboote, die zur Insel Wilhelmstein fahren, Auwandererboote, weil die Segelboote früher vom Schaumburgisch – Lippischen Steinhude ins Preußisch – Hannoverische Ausland fuhren und damit auswanderten.

Steinhuder Meer

Im Kurpark gibt es jetzt mit einer Sonnenuhr eine weitere Attraktion. Sie hat einen Durchmesser von 18 Meter. Die genaue Uhrzeit konnte ich hier nicht ablesen, viel wichtiger waren mir heute auch die vorhandenen Trinkwasser – Spender.

Das Dilemma der evolutionären Ethik

Heute Abend war ich bei der Ringvorlesung “Hat Darwin Recht ?” im Fürstenberghaus. Das heutige Thema “Entweder wahr (aber banal) oder interessant (aber falsch): Das Dilemma der evolutionären Ethik” wurde von Prof. Dr.  Kurt Bayertz referiert.

Beim Fürstenberghaus

Die evolutionäre Ethik versucht aus der darwinschen Abstammungslehre die Ethik naturwissenschaftlich zu begründen.

Ich war hier nicht ganz im Thema und konnte mich auch an der anschließenden Diskussion nicht beteiligen.

Ich habe noch folgendes über Charles Darwin notiert.

Charles Darwin stellte die Vorteile von “Heiraten” und “Nicht heiraten” gegenüber. Am Ende kam dann wohl so eine Tabelle zusammen.

Heiraten Nicht heiraten
Reiz des weiblichen Plauderns (weibliche Konservation) Gespra?che mit intelligenten Ma?nnern in Clubs
Frau als beständiger Gefährte und Freund im Alter … besser als ein Hund weniger Geld für Bücher
trautes Heim nicht genötigt, Verwandte zu besuchen
Frau führt Haushalt und versorgt einen gut schreckliche Zeitverschwendung
  viele Störungen
  Zwang zum Geldverdienen

Am Ende hat er Emma doch geheiratet …

Es gibt auch viele glückliche Sklaven.

Nachtansichten

Ich hatte heute Abend “Begegnungen der Bielefelder Art”. Das war jedenfalls das Motto der Nachansichten 2009 in Bielefeld. In diesem Jahr konnten 35 Museen, Galerien und Kirchen von 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr besichtigt werden. Das Eintrittsbändchen kostete an der Abendkasse 10 Euro. Im Preis war auch die Nutzung von Stadtbahnen, Stadtbussen, Nachbussen und spezieller Shuttle Busse eingeschlossen. Bei dem tollen Wetter konnte man nachts noch gemütlich durch die Innenstadt laufen und verschiedene Illuminationen bewundern.

Kunsthalle Bielefeld

Mein Besichtigungsprogramm:

  • Kunsthalle Bielefeld
  • Naturkunde – Museum
  • Neustädter Marienkirche
  • galerie 61
  • Galerie David
  • Lichtträume
  • Nachtvisionen
  • Theater am alten Markt
  • Altstädter Nicolaikirche
  • Museum Wäschefabrik
  • Historisches Museum
  • Museum Huelsmann

Folgendes habe ich aus dem Naturkunde – Museum für Euch mitgebracht:

In einem fernen Land, da steht ein großer Berg. Der ist eine Stunde hoch, eine Stunde lang, eine Stunde breit und ganz und gar aus Diamant. Alle tausend Jahre kommt ein kleiner Vogel geflogen und wetzt seinen Schnabel daran. Und wenn der Berg ganz abgewetzt ist, dann ist die erste Sekunde der Ewigkeit vorbei.

Außenexperiment: “Helianthus annuuss”

Ich habe jetzt ein paar Sonnenblumenkerne gepflanzt. Der botanische Name lautet “Helianthus annuuss” (helios = Sonne, anthos = Blume). Auf der Verpackung steht auch der Name “Ring of Fire.”.

Sommenblume "Ring Of Fire"

Die Sonnenblume soll eine Höhe von 120 cm bekommen. Ich habe ein paar Samen in zwei Blumentöpfen verteilt und auch welche direkt im Garten in die Erde gesetzt.

Experiment Sonnenblumen

 

Der Name stammt aus der griechischen Mythologie.

Clytia war eine Wassernymphe und lebte am Meeresboden. Ihre Umgebung bestand aus Muscheln und Seepferdchen. Sie ruhte sich immer auf Kissen aus wunderschönen Moos aus. Irgendwann wurde Clytia neugierig und schwamm zur Wasseroberfläche, weil sie das Licht sehen wollte.

Dort oben verliebte sie sich in Apollon, der mit einen Sonnenwagen seinen Weg am Himmel machte. Clytia betete ihn an und beobachte ihn den ganzen Tag. Sie hatte keinen Hunger mehr und trank auch nichts. Das ging 9 Tage so, am 10 Tag verwandelte sich ihr schönes Gesicht in eine Blume. Ihre Blütenblätter ähnelten dem Aussehen der Sonne.

Darum kommen Sonnenblumen fast ohne Wasser und Nährstoffe aus und richten sich immer zur Sonne. Ich bin gespannt, wie viele Clytia’s bei mir im Garten aufwachsen.

Übrigens hat Apollon sie nicht beachtet, weil Sie ihn vorher schon Mal verraten hat. Der Verrat hat sein Herz gegen sie verhärtet.

Ich jage das Welterbe: Siedlungen der Berliner Moderne (2)

Im Jahr 2008 wurden von der UNESCO verschiedene Wohnsiedlungen in Berlin unter der Bezeichnung “Siedlungen der Moderne” als Welterbe aufgenommen. Ich habe heute die Hufeisensiedlung (Großsiedlung Britz) im Stadtteil Neukölln besucht.

Schild Großsiedlung Britz (Hufeisensiedlung)

 

Der komplette Wohnkomplex ist wie ein großes Hufeisen aufgebaut. Im Innenbereich ist eine Grünfläche und der “Eierteich”.

Hufeisensiedlung

 

Die anderen Wohnsiedlungen sind:

Aktuelle Liste:

Nr. Datum Name Ort
1 14.03.2009 Museumsinsel Berlin
2 14.03.2009 Siedlungen der Berliner Moderne Berlin

Ich jage das Welterbe: Museumsinsel (1)

Es gibt jetzt eine neue Reihe auf meiner Seite. Ich besuche in der nächsten Zeit verschiedene Orte, die von der UNESCO als Welterbe bezeichnet werden. Das Welterbe setzt sich zusammen aus Weltkulturerbe und Weltnaturerbe. Es gibt immer ein Beweisfoto oder -video, das mich in der Nähe von dem Ort zeigt.

Der erste Ort auf meiner Liste ist die Museumsinsel in Berlin.

Altes Museum

Auf der Museumsinsel befinden sich viele interessante Gebäude, wie

  • Altes Museum
  • Neues Museum
  • Alte Nationalgallerie
  • Pergamonmuseum
  • Bode – Museum

Aus Zeitgründen habe ich mir heute nur das Pergamonmuseum angeschaut. Es enthält Sammlungen dreier Museen: Antikensammlung, Museum für Islamische Kunst, Vorderasiatisches Museum. Besonders beeindruckend ist der Pergamonaltar.

Neben den vielen Museen kann man sich auch den Berliner Dom anschauen. Er ist der zentrale Ort der evangelischen Kirche.

Berliner Dom

 

Aktuelle Liste:

Nr. Datum Name Ort
1 14.03.2009 Museumsinsel Berlin

Viva Puccini !!!

Heute Abend hat mich der Eisenbahndirektor Hugo Knethorter auf eine Zugfahrt an einen geheimen Ort eingeladen. Treffpunkt war 19:00 Uhr am Bahnhof Oberstadt in Minden. Es waren noch viele andere wichtige Persönlichkeiten der Mindenener Gesellschaft dort.

Preußenzug "Hannover 7512"

Ziel der Reise sollte ein musikalischer Wettstreit werden, welche Aufführung für die festliche Eröffnung des Mindener Stadttheaters im Jahre 1908 gezeigt werden sollte.

a. Il trittico (Das Triptychon) von Giacomo Puccini oder

b. Der Fliegende Holländer von Richard Wagner

Ich habe am Anfang der Reise eine italienische Fahne bekommen und sollte also die Oper von Puccini unterstützen. Mein Ruf lautete an diesem Abend “Viva Puccini !!!”.

Ich habe auf der Fahrt nur noch einen Platz in der IV. Klasse bekommen. Der Preußenzug fuhr uns bis nach Kleinbremen, wo es auch ein kleines Buffet (Frikadellen, Schmalzbrot, saure Gurken)  gegeben hat. Dort wurde auch der Sängerwettstreit ausgetragen. Hier gab es dann auch die ersten Mordanschläge … Weitere Details verrate ich aber nicht !!!

Mir hat die Aufführung sehr gut gefallen. Besonders das auch die Zuschauer in das Stück integriert wurden. Es gab viel Abwechselung und Spaß auf dieser Fahrt. Die Vorführung hat ca. 3.5 Stunden gedauert.

Tantalusqualen

Heute Abend habe ich wieder in meinem Buch über die Mythen der griechischen Antike gelesen. Es ging um den König Tantalus aus dem kleinasiatischen Lydien.

Tantalus verärgerte die Götter:

  • Er klaute den Göttern Nektar (Götterspeise) und Ambrosia (Göttertrank) und verteilte Sie an seine Freunde.
  • Er zerstückelte seinen Sohn und setzte ihn den Anwesenden beim Göttermahl vor. Er wollte testen, ob die Götter wirklich allwissend sind und das bemerken.

Die Götter bestraften Tantalus. Er kam in einen See in die Unterwelt. Dort stand es bis zum Hals. Er konnte seinen Durst nicht stillen, denn das Wasser im See zog sich sofort zurück, wenn er sich bückte.

Auch mit dem Hunger war es nicht besser. Jedenfalls wenn er die Früchte vom Zweig greifen wollte, bewegte der Wind den Zweig zurück. Es war alles in greifbaren Nähe, trotzdem war Tantalus zu ewigem Durst und Hunger verbannt.

Und was lernen wir:

Wenn man durch zu viel Glück übermütig geworden ist, den trifft jede Strafe härter als den unglücklichen Menschen, der das Glück nie erlebt hat.

Methusalems Weltreise – Vom Alter hier und anderswo

Heute Abend war ich bei der Auftaktveranstaltung “Lernen in der einen Welt” vom Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit. Austragungsort war die Rüstkammer im Stadtweinhaus (Münster).

Dort gab es eine Lesung von Prof. Erich Renner aus seinen Büchern “Methusalems Weltreise – Vom Alter hier und anderswo” und “Andere Völker – andere Erziehung: Eine pädagogische Weltreise”.

Zielsetzung der Bücher ist über seinen eigenen Horizont hinauszuschauen, denn nur wer andere Verhältnisse kennt, kann seine eigenen verstehen.

Castell de Bellver

Am ersten Tag ging es gleich auf eine Geocaching – Tour in Palma de Mallorca. Dort sollte ein Schatz in der alten Festung “Castell de Bellver” (Burg mit der schönen Aussicht) versteckt sein. Es mußten mehrere Aufgaben gelöst werden, um das Versteck zu finden. Bei der Hitze sind mir die einfachsten Grundrechenarten schwer gefallen. Der Cache lag dann noch ca. 400m außerhalb von der Festung.

Castell de Bellver

Die Festung liegt 112m über der Bucht von Palma. Von hier hat man auch einen schönen Ausblick auf die Umgebung.

Blick von Castell de Bellver

Im Erdgeschoss befindet sich das Museu d’Historia de la Ciutat. Na ja, ich bin mal etwas schneller durch die einzelnen Räume gegangen.

Das Castell wird auch für Hochzeiten und andere Event’s benutzt. In dieser Woche wurden dort z. B. die erfolgreichen spanischen Olympiateilnehmer (u. a. Rafael Nadal) geehrt.

Mutter Courage und ihre Kinder

Heute Abend habe ich mir in Minden das Stück Mutter Courage und ihre Kinder angeschaut. Die Aufführung fand in einer alten preussischen Festungsanlage (Fort A) statt. Eine tolle Kulisse direkt unter dem Sternenhimmel. In der Pause konnte man auch die verschiedenen Gänge in der Festungsanlage besichtigen.

Fort A

Das Stück von Bertolt Brecht spielt im dreißigjährigen Krieg. Es ist ein Appell an die Menschen, den Krieg zu verhindern. Es geht um Menschen, die im Krieg Geschäfte machen ohne direkt an kriegerischen Auseinandersetzungen beteiligt zu sein.

Wagen "Mutter Courage"

Die Händlerin Mutter Courage zieht mit ihren drei Kindern und einem Wagen über die Schauplätze des Krieges. Sie verliert im Zeitablauf alle drei Kinder. Am Ende hat sie nur noch ihren Wagen mit dem Sie weiter Handel betreibt.

–> Die Mutter hat nicht aus ihren Fehlern gelernt, aber vielleicht die Zuschauer ….