Mitternachtssauna

Heute Abend ging es zur Mitternachtssauna in die Bali – Therme in Bad Oeynhausen. Ich habe wieder an verschiedenen Aufgüssen teilgenommen:

  • Meditation
  • Früchte
  • Tee
  • Gluthauch
  • Weizenbier – Hefe

Die neue Pagoden – Sauna macht wirklich einen optisch tollen Eindruck.

Natürlich habe ich mir auch etwas leckeres zum Essen aus dem Gastronomiebereich ausgesucht:

  • Großer Salatteller mit Rumpsteak – Filets

Morfiy

Heute Abend habe ich mir den russischen Film Morfiy angeschaut.

Der Film spielt in der Zeit um 1916 in einer ländlichen russischen Gegend. Im Mittelpunkt steht der junge russische Arzt Mikhail Alekseyevich Polyakov , der immer stärker von der Droge Morphium abhängig wird.

http://www.morfiyfilm.ru/

Sehr anstrengender Film. Fast so schlimm wie Stalker.

iPad

Noch 60 Tage und ich kann mein neues Spielzeug bestellen. Es fehlt mir eigentlich nur ein GPS Empfänger und eine Kamera in dem Gerät. Ansonsten ist der erste Eindruck positiv und der Preis ist akzeptabel.

 

Die Bezeichnung iPad könnte etwas unglücklich sein. Mir hätte hier doch iTablet besser gefallen.

Rückrunde

Die Tischtennis – Rückrunde hat begonnen. Wir hatten heute ein Auswärtsspiel und haben nach großartigem Kampf noch 8:8 gespielt.

Endstand

In der Hinrunde hatten wir gegen diese Mannschaft klar verloren und heute hatten wir eigentlich auch nicht mit einem Punktgewinn gerechnet.

Ich stand im zweiten Einzel kurz vor der ersten Saisonniederlage, aber konnte das Spiel noch mit 3:2 zu meinen Gunsten entscheiden.

Im letzten Doppel habe ich wohl einen sehr unglücklichen Schmetterball geschlagen. In der Nacht haben mich Rückenschmerzen wach gehalten und es gab dazu Schweißausbrüche, Übelkeit und Fieber. Habe ich an diesem Tag irgendwas falsches gegessen, denn das kann doch wohl nicht nur vom Tischtennis kommen.

Anmerkung:

Die Verspannungen im Rückenbereich halten leider immer noch an. Die anderen Symptome sind zum Glück nicht mehr da.

Auf AIDAsehen

Heute ging es zurück nach Deutschland. Der Lufthansa – Rückflug nach Düsseldorf war leider einer der ersten Flüge. Ich habe mir zwei Wecker auf 3 Uhr gestellt, damit die Zeit noch für ein schnelles Frühstück reicht. Der Shuttle Bus ist um 04:10 Uhr zum Terminal in Dubai gefahren. Im Flughafenbereich gab es einen freien WLAN Hotspot, endlich wieder mit dem iPhone eMails lesen und im Internet surfen.

Ansonsten bietet der Flughafen nochmal die Gelegenheit in unzähligen Geschäften einzukaufen. Allerdings ist die Motivation um 5 Uhr morgens nicht besonders hoch dazu.

Flughafen Dubai, Abflugterminal

Auf dem Rückflug habe ich mir folgende Filme angeschaut:

Danach noch 2.5 Stunden mit dem Auto zurück von Düsseldorf nach Bückeburg.

 

FAZIT: AIDA, ich komme wieder. Das nächste Mal auf einer anderen Route.

Dubai

Die AIDA Diva ist heute wieder in ihrem Zielhafen Dubai angekommen. Es ging mit einem Shuttle – Bus und Taxi zum Dubai Gold Souk . Hier gibt es über 300 verschiedene Gold Geschäfte, wo man alle möglichen Schmuckarten erwerben kann.

Dubai Gold Souk

Die Preise sollen hier sehr günstig sein. Ich bin mir nicht so sicher, ob das wirklich stimmt. In verschiedenen Foren steht, das der Goldpreis sich eigentlich kaum mit denen von anderen Ländern unterscheidet. Es ist eher die große Auswahl von Schmuckstücken interessant. Diese werden nach Gewicht bezahlt. In Deutschland wäre dann der Preis für ein Schmuckstück wesentlich höher, weil man bei uns auch die Verarbeitung berechnet. Wenn sich jemand mit der Thematik auskennt, kann er gerne einen Kommentar schreiben, warum man in Dubai Schmuck und Gold kaufen sollte bzw. es lieber lassen sollte.

Hier ein paar Informationen:

  • Karatzahl = Anteil an dem Element Gold in Verhältnis zu anderen Metallen, bezogen auf 24 Teile
    24 Karat = reines Gold ohne andere Legierungsmetalle
    22 Karat = Gold 916 (91,6% Goldanteil)
    18 Karat = Gold 750 (75,0% Goldanteil)
  • Was braucht man um den tatsächlichen Goldpreis von einem Schmuckstück zu berechnen ?
    • Kaufpreis
    • Gewicht
    • Karatzahl
  • Beispiel: Ein Schmuckstück kostet 450 Euro, wiegt 33g und hat 21 Karat
    450 / ( 33 / 24 * 18) = 18,18 € je Karat (je g. Gold)

Danach ging es weiter mit einem Wassertaxi (Abra)  über den Dubai Creek. Der Dubai Creek ist ein natürlicher Meeresarm, der Dubai City in die beiden Stadtteile Bur Dubai und Deira trennt.

Dhow Überfahrt

Vom Wasser aus hat man einen tollen Ausblick auf die verschiedenen Stadtteile. Die Überfahrt hat ca. 5 Minuten gedauert und kostete nur ein paar Cent. Ich habe mir am Ufer das Be- und Entladen der alten Handelsschiffe (Dhaus) angeschaut. Unglaublich wie die Waren auf den Schiffen verstaut werden. Es wird jede noch so kleine Lücke ausgenutzt.

Das letzte Ziel auf unserer heutigen Dubai – Tour war der Burj Khalifa (Burj Dubai), das höchste Gebäude der Welt. Wir hatten ein paar Tage vorher ein Ticket gekauft, das wir um 14 Uhr auf den Turm fahren können. Der Zugang erfolgt von der Dubai Mall. Vorher ging es hier noch shoppen. Ich habe bei Desigual einen Hoodie gekauft. Die Shopping Center sind ein Traum für alle Frauen. Es gibt so viele Boutiquen und Schuhgeschäfte. Und die armen Männer müssen dann die ganzen Einkäufe tragen. Der Mann ist quasi das Kamel ;-)

Um 14 Uhr ging es dann zum Eingang vom Turm. Es ging in 60 Sekunden mit einem Fahrstuhl in die 124. Etage. Dort befindet sich die Aussichtsplattform in einer Höhe von 442m (Gesamthöhe vom Turm: 828m). Das Stockwerk ist vollkommen verglast und ermöglicht einen 360 Grad Rundumblick. Ein Teil der Plattform ist auch offen. Die Aussichtsplattform ist nicht die höchste in der Welt. Sie liegt nur auf Platz 3, höher sind auf Platz 1: Shanghai World Finance Center (472 Meter) und auf Platz 2: CN Tower (446 Meter) in Toronto.

Blick auf Dubai

Der Burj Khalifa hat aber einige andere Rekorde aufzuweisen.

•  Tallest building in the world

•  Tallest free-standing structure in the world

•  Highest number of stories in the world

•  Highest occupied floor in the world

•  Highest outdoor observation deck in the world (—> wegen dem offenen Bereich)

•  Elevator with the longest travel distance in the world

•  Tallest service elevator in the world 

Quelle: Facts Burj Khalifa

Und zum Abschluss noch ein Video. Ich bin hier auch in kleinen Nebenrolle zu sehen ;-)

Bordleben auf der AIDA Diva

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön,
Denn da kann man fremde Länder und noch manches andre sehn.

Die Landausflüge auf der arabischen Halbinsel haben mir sehr gut gefallen. Allerdings war auch auf dem Schiff immer etwas los, so das einem nie langweilig wird. Es gibt aber auch genug Rückzugsbereiche, wo die Passagiere ungestört chilln oder ein Buch lesen können. Jeder kann den Urlaub so verbringen, wie er es möchte. Es besteht kein Zwang an irgendwelchen Aktivitäten teilzunehmen und auch das Animationsteam ist nicht aufdringlich.

Chill Out Bereich

Vorträge:

Es gibt eine Lektorin auf dem Schiff, die in interessanten Präsentationen den Passagieren die einzelnen Reiseorte näher gebracht hat. Die Vorträge wurde im Theatrium abgehalten und dauerten 90 Minuten. Hierbei ging es auch nicht darum, irgendwelche teuren Landausflüge zu verkaufen, sondern mehr um auf Kultur und Historie der Orte einzugehen. Das ganze wurde auch sehr spannend von Frau Ali-Khan vorgetragen.

Vorlesung Bahrain

Unterhaltungsprogramm

Es gab verschiedene Shows und Party’s. Ich habe hier ein kurzes Video zusammengestellt.

 

Essen:

Das Essen war wie immer lecker. Es gibt drei Buffet – Restaurants, wo es unterschiedliche Gerichte gibt:

  • Deck 9: Marktrestaurant
  • Deck 10: Weite Welt Restaurant
  • Deck 11: Bella Vista Restaurant

Dazu noch die Pizzeria Mare auf Deck 11, die bis 24:00 Uhr geöffnet hat.

Restaurantbereich Obst / Resterauntbereich

Ich war mit einer Heu- Buffetschrecke unterwegs. Hier wurde folgender Plan vorgegeben. Wir starten bei Deck 9 und arbeiten uns langsam bis Deck 11 hoch. Die Vielzahl der unterschiedlichen Gerichte überrascht mich immer wieder. Und es schmeckt fast alles. Es ist auch keine Wunder, warum das Koch – Team immer den größten Applaus auf der Reise bekommt.

Hummer

Jeden Tag gab es immer ein leckeres Eis für mich, dann bin ich immer glücklich. Zwei Kugeln Eis, Sahne, Schokoladenstreusel und ein paar Nüsse darüber.

Manama, Bahrain

Ich höre noch die Worte von unserem Kapitän. Bahrain ist authentisch .. Bahrain ist anders. Ich war sehr gespannt, was mich hier erwartet.

Das Königreich Bahrain ist ein aus 33 Inseln bestehender Inselstaat. Der Name leitet sich aus dem arabischen ab  von “al bahr”, “das Meer”. Wortwörtlich bedeutet al-Bahrain “die zwei Meere”.

  • Das Meer, welches die Inseln umgibt
  • ein Meer von Grundwasser

Die Fahrt mit dem Bus vom Hafen zum Shopping Center Bahrain City Centre war eine kleine Stadtrundfahrt und dauerte ca. 30 Minuten. Hier mußte ich Geld tauschen, denn Bahrain gehört nicht zu den Vereinigten Arabischen Emiraten und hat eine eigene Währung (BHD = Bahrain Dinar). Die Suche nach einem vernünftigen Taxi – Fahrer war wieder etwas schwieriger, denn vor dem Shopping Center warteten einige Fahrer, um sich an den Touristen ein paar Euros zu verdienen. Hier war es mir auch etwas zu hektisch, um irgendwelche Verhandlungen über eine Taxifahrt zu führen. Ich hatte mir extra ein paar Hinweise notiert, wovon die Taxi – Fahrer nichts wissen wollten oder plötzlich kein Englisch mehr gesprochen haben.

Taxi Information:

  • All taxes are metered in Bahrain.
  • Please insist meter is used for your journey.
  • For any taxi related complaints, please call traffic police by dialing 199.

Etwas abseits von dem Shopping – Center haben wir dann einen Taxi – Fahrer gefunden, der uns zum Fort Bahrain fahren sollte. Hier lag auch ein Geocache versteckt. Die knappe Zeit lies aber keine ausgiebige Suche im Fort zu. Die archäologische Ausgrabungsstätte wurde 2005 in die Liste vom UNESCSO-Welterbe aufgenommen.

Blick auf Manama

Ich hatte übrigens mein GPS – Gerät im Taxi verloren. Mal wieder etwas schusselig gewesen, das passiert mir öfters, das ich irgendwelche Gegenstände verliere oder nicht mehr weis, wo sie liegen. Jedenfalls kam der Fahrer plötzlich auf mich zu und brachte mir mein GPS – Gerät zurück. Durch diese Aktion wurde er unser Fahrer für die nächsten Ziele. Nach kurzer Besichtigung von dem Fort ging es weiter zum Bahrain National Museum. Auf der Fahrt dorthin waren einige Straßen gesperrt und Sicherheitsleute mit schweren Waffen an den Kreuzungen positioniert. Meine Nachfrage beim Taxi – Fahrer ergab, das der König wohl ein ganz großer Hundefreund ist und mit einem seiner Hunde zum Tierarzt fährt. Es fällt auf, das in Arabien bestimmte Tiere (Pferde, Hunde, Falken) einen sehr hohen Stellenwert für ihre Besitzer haben.

In der kurzen Zeit habe ich mir im Museum einen guten Überblick über die Geschichte von Bahrain verschafft. In einigen Ausstellungsräumen gibt es lebensgroße Puppen, die den Alltag der Bevölkerung in einer früheren Zeit zeigen.

Nationalmuseum Bahrain

Dilmun (das heutige Bahrain) war nach dem altbabylonischen Gilgamesch – Epos das Paradies, die Insel der Glückseligkeit und die letzte Station vor dem Übergang ins Totenreich.

Vom Nationalmuseum ging es dann zu Fuß durch den “Financial District” bis zum Bahrain World Trade Center. Es ist das zweitgrößte Gebäude in Bahrain und fasziniert durch seine Architektur. Es gibt drei Querverstrebungen, wo Windräder montiert sind. Damit wurde in dem gesamten Komplex eine Windkraftanlage integriert.

Bahrain World Trade Center

Aktiv Bingo

Ich habe fast jeden Abend auf der AIDA an dem Spiel “Aktiv Bingo” teilgenommen. Bingo ist ein Lotteriespiel, das besonders in den USA und Großbritannien populär ist. Jeder Teilnehmer kauft vor der Spielrunde Teilnahmecoupons. Jeder Coupon ist mit einer gleichen Anzahl von Zahlen bedruckt.

Bingo

Auf dem Foto befinden sich fünf verschiedene Coupons.

In der Spielrunde wurden dann die Glücksziffern ermittelt. Wir hatten eine elektronische Bingo – Maschine (alternativ wäre das eine Lostrommel), die vom Spielleiter bedient wird. Dieser ruft dann die einzelnen Zahlen und die Spieler markieren diese auf dem Coupon, wenn sie dort vorhanden sind. Sieger ist, wer alle Zahlen auf seinem Coupon markiert hat. Der Spieler ruft dann “Bingo” und bekommt am Ende der Spielrunde ein bestimmte Summe Geld. Diese ist abhängig von der Anzahl der verkauften Coupons.

Bei uns gab es zwei Spielrunden:

a. Runde 1

Der Teilnehmer benötigt einen Coupon, wo zwei waagerechte Linien mit Zahlen markiert sein müssen.

b. Runde 2

Der Teilnehmer benötigt einen Coupon, wo alle Zahlen in dem Kästchen markiert sein müssen. In dieser Runde gab es auch das meiste Geld zu gewinnen.

Am Ende wird natürlich kontrolliert, ob auch alle gezogenen Zahlen auf dem Coupon vorhanden sind. Schummelversuche kosten einen Cocktail für den Spielleiter.

Das ganze wurde durch unseren Spielleiter Peter noch etwas aufgelockert. Er hat ein paar Insider – Geschichten von den letzten Reise erzählt und auch aktive Komponenten eingefügt. Wenn jemand nur noch drei Ziffern benötigt, dann ruft er laut ins Publikum: “Boogie, Boogie, Woogie”. Bei zwei Zahlen dann … Ich kann die Kohle schon riechen. Dabei muss man auch aufstehen und sich zu einer bestimmten Position in der Bar bewegen.

Wenn spezielle Zahlen gezogen (z. B. 11, 22, 33, 44, 55 ,66, 77, 88, 13, 69) wurden, dann musten die Teilnehmer nach vorne, die diese Zahlen auf ihren Coupon hatten. Es wurden verschiedene Geographie-, Schätz- oder Fragen aus anderen Wissensgebieten gestellt. Die Person mit der schnellsten und korrekten Antwort hat einen Sekt bekommen.

Beispiel:

Wie schwer ist der Anker der AIDA Diva ?

Wie weit springt eine bestimmte Känguru Art ?

Ich habe hier auch das ein oder andere Glas Sekt gewonnen und getrunken. Es gab schon Befürchtungen, das ich irgendeinen Unsinn auf dem Schiff anstelle, weil ich sonst keinen Alkohol trinke. Und jetzt gibt es noch ein seltenes Foto. Ich trinke Champagner ;-)

AIDA Diva Bar

 

Übrigens habe ich beim eigentlich Bingo – Spiel kein Glück gehabt und nichts gewonnen.

Abu Dhabi, VAE

Heute ging es nach dem Frühstück von Bord. Das erste Ziel war die Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan Moschee. Sie wurde 2007 eröffnet, gilt als drittgrößte Moschee auf der Welt (Platz 1: a-Haram Moschee in Mekka, Platz 2: Schah-Faisal-Moschee in Islamabad)  und bietet 40.000 Gläubigen Platz. Die Moschee beeindruckt von außen mit 82 Kuppeln und 1096 Säulen. In den Säulen ist weißer und schwarzer Perlmutt in den Marmor eingelassen. Irgendwie hat die Bauweise auch Ähnlichkeit mit dem Taj Mahal in Indien.

Moschee Abu Dhabi

Auch der Innenteil beeindruckt mit Superlativen:

  • Die Moschee beherbergt den größten handgeknüpften Teppich.
    1200 Weberinnen, 18 Monate, 38 Tonnen Wolle –> Ergebnis: 2,2 Milliarden Knoten auf 5625 Quadratmeter
  • Größter Kronleuchter der Welt
    15m hoch und mit roten, gelben, grünen und weißen Kristalltropfen von Swarovski

Hier ein paar eigene Videoimpressionen, um einen kleinen Eindruck von dem Bauwerk zu bekommen.

Danach ging es mit dem Taxi zurück in das Stadtzentrum. Ich wollte mir das weiße Fort (Al-Hosn Palace) anschauen. Es wird momentan umgebaut und das Fort konnte nicht betreten werden. In der Nähe war der Cannon Square. Hier sollte neben riesigen Skulpturen, wie eine Kanone, Schnabelkanne, henkellosen Kaffeetassen auch ein Geocache versteckt sein.

Kanone

Das GPS Gerät wollte irgendwie nicht die richtige Position von dem Cache zeigen und so wurde dieser Cache leider nicht gefunden. Ich muss auch gestehen, das die Motivation nicht sehr hoch war. In der Sonne wurde es doch ganz schön warm und außerdem haben einige Kinder und Arbeiter gestört.

Das nächste Highlight war das Emirates Palace Hotel. Hierbei handelt es sich um eine gigantische Hotelanlage im Luxusstil. Es wird hier eigentlich nicht mehr von einem Hotel gesprochen sondern von einem Palast, wo man für viel Geld übernachten kann. Es hat auch 6 Suiten für die Könige von Bahrein, Brunei, Katar, VAE, Saudi Arabien und Dubai.

Emirates Palace

Hier ein kleiner Einblick in der Zimmerstandard:

  • 52-Zoll Plasmabildschirme in allen Zimmern
  • 61-Zoll Plasmabildschirme in allen Suiten
  • Die Spracheinstellungen für den interaktiven Plasmabildschirm und die Fernbedienung können beim Einchecken vorgenommen werden.
  • Alle Zimmer & Suiten verfügen über private Balkone bzw. Terrassen.
  • Für alle Zimmer & Suiten steht ein privater Butlerservice zur Verfügung.
  • Alle  Zimmer & Suiten verfügen über eine drahtlose Internetverbindung (WIFI).
  • Für alle Zimmer & Suiten wird ein persönlicher Check-in vorgenommen.
  • Alle Suiten sind mit Laptops ausgestattet.
  • Unsere Gäste erhalten mithilfe einer per Touchscreen gesteuerten Fernbedienung die vollständige Verfügungsgewalt über alle Geräte und Vorrichtungen in ihrem Zimmer bzw. ihrer Suite, einschließlich Licht, Klimaanlage und Unterhaltungselektronik-Systeme.
    Quelle: http://www.emiratespalace.com/de/rooms/index.htm

Auf der Anlage stand auch ein größerer Hubschrauber. Ich habe den Piloten gefragt, was denn eigentlich seine Aufgabe hier ist und ob er irgendwelche Prominente durch die Gegend fliegt. Er erzählte mir, das er zu einem Search & Rescue Team gehört. Im Hotel fand eine wichtige Konferenz statt und wenn es hier zu einem medizinischen Notfall kommt, dann wird der Patient schnell zu einem Krankenhaus geflogen.

Danach ging es weiter zur Marina Mall. Auf dem Weg gibt es tolle Ausblicke auf Abu Dhabi Stadt und dem Emirates Palace Hotel.

Abu Dhabi

Irgendwelche Koreaner waren von meinem Gorilla Pod Stativ so begeistert, das sie erst mich fotografiert haben und dann erst das Emirates Palace Hotel. Ich werde in anderen Kulturkreisen noch zu einem Fotomodell. ;-)

Ach ja, es wurde dann doch noch ein Geocache in Abu Dhabi gefunden –> Emirates Palace View 

Um 14 Uhr ging es dann von der Marina Mall mit dem Shuttle Bus zurück zur AIDA.

Weiterreise nach Abu Dhabi, VAE

Das nächste Reiseziel war Abu Dhabi. Es ist das größte und reichste der Scheichtümer. Abu Dhabi ist der Inbegriff von Luxus auf der arabischen Halbinsel. Es ist auch die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Dazu gehören:

  • Abu Dhabi
  • Dubai
  • Fudschaira
  • Adschman
  • Ra’s al Chaima
  • Schardscha
  • Umm al-Qaiwain

Gründer der Vereinigten Arabischen Emirate ist Scheich Zayid bin Sultan Al Nahyan. Er ist 2004 gestorben. Heute findet man in Abu Dhabi noch zahlreiche Erinnerungen an ihn.

Plakat www.ourfatherzayed.ae

Literaturempfehlungen für alle Reisende auf die arabische Halbinsel:

Wir sind abends im Hafen Port Zayed von Abu Dhabi angekommen. Es bestand noch die Möglichkeit mit Shuttle – Bussen zur Shopping Center Marina Mall zu fahren. Da war ich natürlich dabei. Hier ein kurzes Video von der Marina Mall.

Maskat, Oman

Heute Morgen sind wir in Maskat, der Hauptstadt Omans angekommen. Oman ist ein Sultanat und grenzt an Saudi – Arabien, Yemen und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der erste Blick vom Aussichtsdeck der AIDA zeigt, das Maskat in einer sehr bergigen Gegend liegt. Ich hatte bis heute keine Vorstellungen über das Land und war auf meine ersten Eindrücke gespannt.

Blick auf Maskat

Die Tour wurde wieder selbst organisiert, das macht am meisten Spaß und ist wesentlich günstiger. Das Hafengebiet konnten wir nur über einen Shuttle – Bus verlassen. Dort hat eine große Anzahl von Taxi – Fahrern auf uns Touristen gewartet. Nach kurzer Verhandlung hatten wir einen Taxi – Fahrer gefunden, der uns für ein paar Euros durch die Gegend gefahren hat.

Das erste Ziel war die Sultan Qaboos Grand Mosque. Die Fahrt vom Hafen dorthin dauert 30 Minuten. Die Moschee wurde 2001 fertiggestellt und bietet für 20.000 Menschen Platz.

Sultan Qaboos Moschee

Es gab hier auch zwei Superlativen:

  • größter freihängender Kronleuchter der Welt (8 Tonnen von Swarowski)
  • größer vor Ort von iranischen Frauen geknüpfter Teppich in einem Stück

Inzwischen wurden diese Rekorde von der Sheikh Zayed Bin Sultan Al Nahyan Mosque in Abu Dhabi gebrochen. Zu dieser Moschee komme ich in einem anderen Reisebericht.

Danach ging es weiter zum Al-Alam Palast. Wir mußten uns nach 90 Minuten von unserem Taxi – Fahrer trennen. Ansonsten hätte er ein zusätzliches Fahrentgelt von uns verlangt. Der Palast liegt am Ende des Regierungsviertels und ist in blau-gelb-blau gehalten. Wenn die Flagge auf dem Dach weht, dann ist der Herrscher anwesend. Führungen im Palast sind nicht möglich. Für die Touristen ist vor den Gitterstäben Schluss.

Al-Alam Palast

Weiter ging es zu Fuß. Ich hatte noch die tolle Idee eine Abkürzung zu nehmen, die ich auf meinem GPS Gerät entdeckt hatte. Wie es dann manchmal so ist, führte der Weg, in eine Sackgasse. Ich sprach noch, das es sich dort vor uns um ein Museumsdorf handelt. Als ich dann die ersten bewaffneten Soldaten gesehen habe, sprach ich auch eher von einer militärischen Anlage.

Die Corniche (Panoramastraße an der Küste) führt über 2 km von Alt – Muskat bis zum Hafen.

Corniche Muskat

Es fällt auf, das hier alles sehr sauber ist und man sich sehr viel Mühe bei der Gestaltung gibt. In der Mitte von den Kreisverkehren stehen oft schöne Bauwerke, Wasserfontänen und Blumenarrangements.

Am Ende ging es noch kurz über einen Fischmarkt und dann zurück auf die AIDA.

Auf dem Weg nach Muscat

Heute Morgen startete die AIDA Diva um 10 Uhr in Richtung Muscat, die Hauptstadt des Omans.

AIDA Diva

Die Route führte uns durch die Straße von Hormus in den Oman. Besonders heikel ist die Frage, ob das Schiff im arabischen Meer fährt oder doch eher im persischen Golf. Mir wurde gesagt, das ich im Gespräch mit Arabern lieber die Bezeichnung arabisches Meer verwenden sollte und bei Iranern eher vom persischen Golf. Ansonsten könnte es internationale Konflikte geben ;-)

Vormittags habe ich an der Seenotrettungsübung teilgenommen. Diese muss in den ersten 24 Stunden einer Seereise durchgeführt werden und ist die einzige Pflichtveranstaltung für alle Passagiere an Bord. An der Übung nehmen auch viele Crew – Mitglieder teil. Das ganze läuft wie folgt ab:

  • Crew Alert
    Alle Passagiere bleiben noch in ihren Kabinen. Die Crew – Mitglieder werden aufgefordert ihre Positionen auf dem Schiff einzunehmen.
  • Generalalarm
    Bei einem Generalalarm erfolgen sieben kurze und ein langes Signal in Folge. Die Passagiere müssen dann in geeigneter Kleidung und Rettungsweste zu ihrem Sammelplatz gehen.

Ansonsten war der Seetag eine sehr entspannende Angelegenheit. Ich lag die meiste Zeit auf meiner Liege auf dem Sonnendeck. Die einzige Unterbrechung waren nur die leckeren Mahlzeiten in den Bordrestaurants.

Frühstück: 08:30 – 11:00

Mittagessen: 12:00 – 14:00

Kaffee und Kuchen: 15:00 – 16:00

Abendessen: 18:30 – 21:30

Es gibt auch viele Bordaktivitäten, die in der täglichen Bordzeitung AIDA heute veröffentlicht werden, z. B.

  • Dart
  • Shuffleboard
  • Tanz – Kurse (Ich wurde sogar gefragt, ob ich ein guter Salsa Tänzer wäre und nicht teilnehmen möchte. Es gab wohl einen Frauenüberschuss.)
  • Vorlesungen über die einzelnen Reiseorte
  • Volleyball
  • Bingo (Aktiv Bingo war sehr lustig, dazu gibt es noch einen Sonderbericht)

Jeden Abend gab es auch mehrere Musik- und Akrobatikshows. Die Choreographien der ukrainischen Tänzerinnen und Tänzer haben mich sehr überzeugt. Ich habe ein kurzes Video von der Show Oriental Nights aufgenommen.