Jacuzzi Tag

Heute war der letzte richtige Urlaubstag auf Teneriffa. Morgen geht es ja wieder zurueck in das kalte Deutschland. Heute war auch mal wieder richtig tolles Wetter. Und bei Sonne und wolkenlosem Himmel schaffe auch es nicht, jemanden auf irgendwelche Bergtouren mitzunehmen. Obwohl ich ja noch die eine oder andere gute Tour ausgearbeitet hatte. Also statt Action und Anstregungen hies das Motto dann heute Erholung und etwas in dem hoteleigenen Jacuzzi rumplantschen. Na ja, bei 29 Grad war das bestimmt auch nicht die schlechteste Entscheidung. Zum Abschluss geht es dann heute abend nochmal nach Harry’s Bar, wo noch der eine oder andere Cocktail getrunken wird. Fuer mich natuerlich wieder die Kindercocktail’s wie Pink Panther oder Coconut Kiss.


Montana Blanca

Nach der Enttaeuschung bei der Seilbahnstation, habe ich schnell mal ein Alternativprogramm ausgearbeitet. In der Naehe gab es einen Parkplatz. Von dort starteten wir den Aufstieg zum Montana Blanca (2750m), der drittgroesste Berg auf Teneriffa. Die Wanderung fuehrte durch eine atemberaubende Landschaft. Die Strecke ist insgesamt 10 km lang. Man kann auch weiter bis zum Teide klettern. Dies haetten wir aber wahrscheinlich am heutigen Tag nicht ueberlebt. Der Weg zum Montana Blanca ist eigentlich kein grosses Problem, wenn man die Wetterverhaeltnisse nicht unterschaetzt. Es gab mal wieder alles: Nebel, Kaelte, Regen und einem heftigen Wind. Oben auf dem Bergkamm konnte man sich bei heftigen Windboen kaum noch fortbewegen. Uebrigens muste ich nach 500m mir wieder anhoeren: „x y und seine Schwachsinnsideen“ (x = mein Vorname, y = mein Nachname). Auf dem Weg zum Berggipfel gab es seltsame Gesteinsformationen zu sehen. Man nennt sie wegen ihrer eiartigen Form auch „Huevos del Teide“.


Teleferico del Teide

Heute wollte ich eigentlich auf dem Pico del Teide. Aber mal keine Wanderung, sondern direkt mit der Seilbahn. Leider wurde heute die Seilbahn wegen einem heftigen Wind gesperrt. Hier mal ein paar Informationen ueber die Seilbahn:

Laenge der Strecke:  2482m

Hoehenunterschied: 1199m

Abfahrtshoehe: 2356m

Ankunftshoehe: 3555m

Hoechstgeschwindigkeit: 8m/sec

Motorleistung: 1200 PS

Fassungsvermoegen: 38 Personen

Fahrtdauer: 8 Minuten


Wer sind eigentlich die Guanchen ?

Heute waren die Goetter nicht mit uns. Eigentlich wollten wir eine neue Schlucht „Barranco del Rio“ entdecken, aber Blitze und Donner zwangen uns zur Aufgabe. Ich hatte auch noch meine Regenjacke im Auto vergessen. Es waren mal wieder nur Suessigkeiten in meinem Rucksack.

Irgendjemand hatte wohl etwas dagegen, das dir uns diesen Ort anschauen. Vielleicht liegt dort eine heilige Kultstaette der Guanchen. Wer sind die eigentlich ?

Die Guanchen sind die Ureinwohner von Teneriffa. Der Begriff leitet sich aus der Sprache von diesem Urvolk ab und heisst „Mann aus Teneriffa“. Es handelt sich hierbei vermutlich um Angehoerige von Berberstaemmen, die 1000 bzw. 800 v. Chr. die Insel besiedelt haben.


H10 Costa Adeje Palace

Heute gab es mal wieder einen Hotelwechsel. Das neue Hotel heisst H10 Costa Adeje Palace (****). Ich werde hier auf Teneriffa noch zu einem Hotelkritiker. Das ist schon mein viertes Hotel in diesem Jahr auf Teneriffa. Bei dem sonnigen Tag heute gab es mal keine Anstrengungen. Ich habe den ganzen Tag die Poollandschaft genossen bzw. auch etwas von der Sonne im Liegestuhl verbrennen lassen. Das beste am Hotel ist sowieso ein grosser Jacuzzi in dem man eigentlich den ganzen Tag verbringen kann.


Abenteuer auf dem Pico Viejo

Heute stand mal wieder eine Aktivwanderung auf dem Programm. Es sollte eigentlich nur ein kleiner Ausflug werden. Aber es kam mal wieder anders. Das ist aber bei mir meistens so, weil ich mir nicht alles richtig durchlese und mich oft etwas ueberschaetze. Mit einem Snickers und einer 0.33 Dose Aquarius eine Bergwanderung zu machen ist schon mutig oder ?

Jedenfalls ging die Tour auf den Pico Viejo. Das ist der kleine Vulkanbruder vom Pico del Teide, der auch gleichzeitig der groesste Berg von Spanien ist. Alles verlief ganz gut bis wir im Nebel den richtigen Wanderweg verlassen haben. Mein Kumpel war sowieso schon irgendwie von der Hoehenkrankheit (Schwindel,Uebelkeit) befallen und beginn jetzt staendig ueber mich zu fluchen, was ich doch fuer ein schlechter Mensch bin und ich ihn hier hochlocke. Meine Sprueche wie das ist „Natur pur“ wollte er auch nicht mehr hoeren. Stattdessen wollte er mir sogar Steine an den Kopf werfen und mich in einen Krater stossen. Und das alles nur, weil wir ueber ein Lavafeld krabbeln musten. Ok,ok, ich habe gesagt er muss nur 600m gehen. 600 Hoehenmeter meine ich natuerlich. Insgesamt waren es dann hin und zurueck 13 Kilometer.

Irgendwann sind wir dann lebend oben angekommen. Es gab dort die „Narices (Nasenloecher) del Teide“ zu sehen. Diese Bezeichnung kommt daher, weil sich hier nach dem Vulkanausbruch am 7.6.1798 gleich zwei Vulkankrater gebildet haben. Mein GPS Geraet zeigte uebrigens oben 2750m an. Ganz schoen hoch dort oben. Den Rueckweg haben wir dann auf dem beschriebenen Wanderweg 28 genommen. Und wieder mal war das Glueck mit den …. 😉


Preise auf Teneriffa

Hier kommen mal ein paar Preise, wie teuer bestimmte Sachen auf Teneriffa sind:

Supermarkt

  • Cola Cola 1.5l  1.30 Euro
  • Aquarius 1l  1.39 Euro 
  • Stilles Wasser 1l  0.44 Euro

McDonalds:

  • Hamburger  1,70 Euro
  • Chesseburger  1,80 Euro
  • Royal Deluxe  3,10 Euro

Hotel Jardin Tropical

Heute ist mal wieder Transfertag. Wir fahren mit unserem Mietwagen (Renault Clio) von Santa Cruz de Tenerife nach Costa Adeje.Dort befindet sich fuer die naechsten Tage unser neues Hotel. Es heisst Hotel Jardin Tropical. Hier geht es zu der Homepage von dem Hotel –> Jardin Tropical

Das Hotel liegt auf einer Anhoehe und ist im mauretanischen Stil gebaut. Es gibt viele Tuermchen,Terassen und auch weitlaeufige Poolanlagen. Am Anfang gab es einige Probleme mit dem Tresor, aber der „Service Tecnico“ hat es dann schnell behoben. Na ja, das Hotel ist zwar gut, aber drumherum ist es etwas niveaulos. Halt diese typischen englischen Kneipen und Restaurants, wo niemand wirklich etwas essen oder trinken muss. Aber zum Glueck gibt es einen Mc Donalds in der Naehe.?


Gran Canaria

Heute beginnt die letzte Etappe unserer Schiffsreise. Unser Schiff hat im Hafen von Las Palmas festgemacht. Auch hier geht es wieder mit dem Mietwagen (Opel Astra) los. Wir fahren in Richtung der Stadt Galdar. Diese befindet sich in der Naehe von dem vulkanartigen Berg Pico de Galdar. Meine Entscheidung mit der anschliessenden Weiterfahrt in das Landesinnere sollten wir bereuen. Es ging auf schmalen serpentinenartigen Strassen durch das Gebirge. Am Anfang was das noch lustig, aber mit zunehmender Zeit doch etwas nervig. Die Stimmung wurde am Ende der Fahrt aber durch ein Snickners und eine Kindermilchschokolade verbessert.

Abends auf dem Schiff gab es dann noch das Farewell Dinner. Ich habe mir den Bauch nochmal mit Hummer und Muscheln vollgeschlagen.


Lanzerote

Unser neues Abenteuer beginnt auf Lanzerote. Wir besuchen den vulkanischen Teil der Insel. Besonders der Nationalpark Timafaya zeigt, wie die Insel von vulkanischen Erscheinungen gepraegt ist. In den Feuerbergen (Montanas del Fuego) unternehmen wir einige Wanderungen. Man kommt sich vor, wie auf dem Mars. Auch hier muss man beim Klettern etwas vorsichtig sein. Das Vulkangestein bereitet doch einige Schnittwunden, wenn man nicht richtig aufpasst. Und ich passe leider nie richtig auf. Das hat sich auch bei der Entscheidung gezeigt, dass ich keine Regenjacke brauche. Es hat an dem Tag ein intensives Hagelschauer von 10 Minuten gegeben. Und wer stand wohl Mitten in diesem Schauer ? 😉

Ich habe heute bei einem Vulkan einen Gang zum Inneren der Welt gefunden. Mich wuerde schon interessieren, was sich dort am Ende verbirgt. Bestimmt gibt es dort richtige Schaetze wie Gold und Diamanten. Oder vielleicht sogar ein andere Welt wie in dem Buch von Jules Verne.


Fuerteventura

Unser naechtes Ziel heisst Fuerteventura. Das Schiff hat heute morgen um 08:00 Uhr im Hafen von Puerto del Rosario angelegt. Na ja, die Insel ist nicht besonders schoen oder abwechselungsreich. Aber zumindest gibt es kilometerlange Sandstraende. Diesmal muessen wir mit einem Seat Ibiza ohne Klimaanlage auskommen. Der Wagen muss dafuer auch einiges aushalten. Wir fahren damit eine Offroad – Strecke zu einem Denkmal von dem Dichter Miguel de Unamuno. Er wurde wegen seiner kritischen Auesserungen gegen die Diktatur von Miguel Primo de Rivera in die Verbannung auf die kanarischen Inseln geschickt.

Heute abend gibt es mir zu Ehren eine Piraten – Poolparty auf dem Schiff.


La Palma

Heute sind wir im Hafen von La Palma eingelaufen. La Palma ist als eine Insel bekannt, wo viele Piraten Ihre Schaetze versteckt haben. Heute gab es als Mietwagen einen Seat Leon. Das Fahrzeug macht mal einen vernuenftigen Eindruck und musste auch einiges aushalten. Mit ihm sind wir dann direkt auf den Roque de las Muchachos (2500 m) gefahren. Dort gab es leider ausser Regen und Nebel nicht viel zu sehen. Aber natuerlich hielt uns das nicht ab, dort ein paar Schaetze zu suchen und zu finden. Hier gab es dann auch die ersten Verletzungen in diesem Urlaub. Ich habe mir am Vulkangestein fast meine Pulsadern aufgenschitten. Ok, ist vielleicht etwas uebertrieben. Oben auf dem Roque de las Muchachos gab es auch ein Observatorium und meherere Antennen und Satellitenschuesseln. Wahrscheinlich kommunizieren hier irgendwelche Leute mit den Ausserirdischen. Danach ging es noch mit unserem Auto bei Nebel und leuchtender Reserveanzeige durch eine krateraehnliche Vulkanlandschaft.?


Madeira 2. Tag

Ich versuche regelmaessig meine Berichte zu schreiben. Allerdings gibt es nicht ueberall entsprechende Moeglichkeiten einen Internetanschluss zu finden. Auf dem Schiff kostet der Spass 4.90 Euro fuer 5 Minuten. Und die Verbindung ist mehr als schlecht. Ich sitze momentan in so einer kleinen Hafenbude in Madeira und schreibe meine Berichte. 50 Cent fuer 5 Minuten, das sind doch mal vernuenftige Preise. Um mich herum sind viele Chinesen und Philipinos, die auf den Schiffen hier arbeiten und zu Ihren Familien nach Hause telefonieren.
Und ganz ungefaehrlich ist das hier auch nicht. Draussen laeuft so ein tollwuetiger Hund rum. Und der scheint mich zu moegen, weil er immer hinter mir herlaeuft. Wahnsinn scheint anziehend zu sein 😉 Vielleicht nehme ich ihn doch mit auf das Schiff.
Um 16:30 muss ich wieder an Bord sein. Heute legt das Schiff wieder ab und ich gebe das Kommando zur Weiterfahrt zu der Vulkaninsel La Palma. Mal sehen, welche neuen Abenteuer mich dort etwarten.


Madeira 1. Tag

Heute sind wir auf Madeira angekommen. Das Wetter macht uns etwas zu schaffen. Sonne und Regen fuehren zu einer hohen Luftfeuchtigkeit. Dazu kommt noch ein Mietwagen (Ford Fiesta), der nicht mehr den besten Anforderungen entspricht. Aber dafuer habe ich ja einen guten Fahrer, der auch im Stadtverkehr von Maderira keine Angst hat und zudem auch mit seiner Kreditkarte fuer diesen Wagen eine schoene Kaution (400 Euro) hinterlegen muste.
Der Schatz von Kapitaen Blackbeard wurde leider nicht gefunden, obwohl ich waghalsige Kletteraktionen an einer Steilwand unternommen habe. Aber als es dann noch angefangen hat zu regnen, habe ich diese Aktion dann abgebrochen.


AIDA Blu wurde gekapert

Was waere ein Pirat of Love ohne ein eigenes Schiff. Heute habe ich die AIDA Blu gekapert. Auf dem Schiff kenne ich mich schon gut aus. Ich bin dort schon mal mitgefahren. Leckeres Essen und eine gute Crew habe ich in Erinnerung. Es geht auf Schatzjagd auf den kanarischen Inseln (La Palma, Lanzerote, Feuerteventura, Gran Canaria). Als erstes wird aber ein anderes Ziel angesteuert. Es gibt eine Legende das sich auf der Blumeninsel Madeira der Schatz von meinem Rivalen Kapitaen Blackbeard befindet.